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Diese Kategorie enthält 59 Beiträge

Wertewandel

Die Pluralisierung der Lebensverhältnisse, aber auch die sinkende Bedeutung festgefügter Weltbilder haben seit den 60er Jahren zu einer Diskussion über den Wertewandel geführt. Dabei wurde deutlich, dass gewisse Grundwerte im Katalog der Menschenrechte und auch in Verfassungen (Grundrechte) festgeschrieben und für den Zusammenhalt moderner Gesellschaften unverzichtbar sind. Am bekanntesten in der Diskussion ist Ronald Ingleharts … Weiterlesen

Werte

Ein Wert ist eine von der gesellschaftlichen Mehrheit geteilte Vorstellung darüber, was gut oder schlecht ist. Durch Werte erhalten wir Orientierungsmöglichkeiten, zugleich aber auch kulturelle, religiöse, ethische und soziale Leitbilder. Werte sind somit ethische Gebote, die das Handeln der Menschen leiten. Manche Werte können sich gegenseitig verstärken (Arbeit und materielle Sicherheit), andere können aber auch … Weiterlesen

Unterschicht

eine soziale Schicht, deren Mitglieder über kein Eigentum verfügen, oft arbeitslos sind, kaum Macht und Achtung besitzen.

Umfragen

Bis vor rund 100 Jahren war man sich in Wissenschaftskreisen darüber einig, dass man in erster Linie Experten befragen müsse, um etwas Sinnvolles und Brauchbares zu erfahren. Als im Jahre 1912 Adolf Levenstein als wohl Erster die Ergebnisse seiner schriftlichen Umfrage unter Arbeitern veröffentlichte, war dies etwas Ungewöhnliches, ja fast Revolutionäres für die Forschung. Bis … Weiterlesen

Typen legitimer Herrschaft bei Max Weber

Rational-legaler Herrschaftstyp Die „reine” Form der rational-legalen Herrschaft ist mit der Herrschaft der Bürokratie nahezu identisch. Sie legitimiert sich durch die Legalität ihrer Verhaltensweisen und gilt für alle Mitglieder des Herrschaftsverbandes. Das Recht gilt als „technischer Apparat”. Die Personen, die die Befehlsgewalt ausüben, werden aufgrund gesetzlich geregelter Verfahren ernannt oder gewählt. Traditionaler Herrschaftstyp Die traditionale … Weiterlesen

Theorien

Im Gegensatz zu theoretischen Ansätzen, welche einen allgemeinen Zugang zum Gegenstandsbereich der Soziologie darstellen, konzentrieren sich soziologische Theorien auf ein bestimmtes, eingeschränktes Gebiet und versuchen, soziale Bedingungen oder Vorkommnisse zu erklären. Theorien erläutern zumeist Problemstellungen, welchen sich ein Forschungsvorhaben zuwendet; gebildet werden sie im Verlauf des Forschungsprozesses. Da das menschliche Verhalten sehr vielfдltig und oftmals … Weiterlesen

Theismus

Hierunter versteht man den Glauben, wonach ein übernatürliches Wesen in das irdische Geschehen eingreift und es lenkt.

Subkultur

Die Angehörigen einer kulturellen Minderheit verfügen über Abgrenzungsnormen, eigene Werte, eigenes Wissen, eigene Sprache und eigene Symbole, mit welchen sie sich von anderen unterscheiden. So spricht man beispielsweise von spezifischen öffentlichen Kulturen wie jener der Jugend, der Ärzte, der Bauern, der Beamten etc. Kulturen weisen untereinander  mehr oder weniger Berührungspunkte auf. Die öffentliche Kultur der … Weiterlesen

Status

Unter der Bezeichnung Status wird oftmals eine bewertete Position verstanden. Der soziale Status kann einem Menschen zugeschrieben (z. B. Mann), übertragen (z. B. “Frau Professor” im Falle einer Nicht-Akademikerin) oder aber von einem Menschen erworben werden (z. B. Lehrer, Direktor …).

Soziometrie

In den 1930er Jahren wurde die Soziometrie von Jacob L. Moreno in den USA entwickelt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Methode, welche die sozialen Wechselbeziehungen zwischen Individuen innerhalb einer Gruppe misst und diese graphisch oder durch Zahlen in einem Soziogramm darstellt. Beispielsweise wird beobachtet, wer mit wem innerhalb einer Gruppe wie lange  oder … Weiterlesen

Soziologie

Die Soziologie ist noch eine relativ junge Wissenschaft, deren Bezeichnung auf den Franzosen Auguste Comte (1798 – 1857) zurückgeht. Das Wort Soziologie setzt sich aus dem lateinischen „socius“ (=Gefährte) und dem griechischen „logos“ (=Wort, Rede, Sinn…) zusammen. Als Wissenschaft entstand sie aus dem Bedürfnis, die Gesellschaft und ihre Phänomene nicht nur zu verstehen, sondern auch … Weiterlesen

Sozialismus

Hierunter versteht man den Versuch, die Konkurrenz im Kapitalismus durch soziale Kooperation, welche die Bedürfnisse der Gesamtgesellschaft über  die Profitinteressen einer reichen Klasse stellt,  zu ersetzen. In der Vergangenheit beschritt man den Weg zum Sozialismus zumeist durch die Vergesellschaftung der Produktionsmittel oder deren Kontrolle durch die Gesamtgesellschaft.

Sozialisation

ein Prozess, durch den neuen Mitgliedern einer Gesellschaft die grundlegenden Elemente ihrer Kultur vermittelt werden.

sozialer Wandel

Im Gegensatz zu Veränderungen innerhalb eines sozialen Systems wird unter „sozialem Wandel” die Veränderung des sozialen Systems als Ganzes verstanden. Steigt jemand von der untersten Schicht in die Mittelschicht, ändern einige ihre Meinung über Privateigentum oder Demokratie, so laufen Mobilitätsprozesse ab; verschwindet aber die untere Schicht ganz oder größtenteils, denken die meisten Mitglieder der Gesellschaft … Weiterlesen

soziale Schichtung

Gliederung der Gesellschaft in Schichten. Die Mitglieder dieser Gesellschaft verfügen über unterschiedliche Mengen an knappen Belohnungen oder Ressourcen.

soziale Schicht

Eine Schicht besteht aus einer Vielzahl von Individuen, die irgendein erkennbares gemeinsames Merkmal haben. Dieses Merkmal bestimmt den Rang der Schicht im Verhältnis zu anderen Schichten insofern, als solche Merkmale verschieden hohe soziale Wertschätzung erfahren. Jede Gesellschaft ist in mindestens zwei, meist mehrere Schichten gegliedert.

soziale Mobilität

lm Falle der sozialen Mobilität geschieht ein Positionswechsel, entweder horizontal (Änderung des Beziehungssystems auf derselben sozialen Bewertungsebene, z. b. durch Berufswechsel, wenn beide Berufe ein gleich hohes Prestige haben) oder vertikal (wenn dabei ein höherer oder niedrigerer Status erreicht wird). Auch die soziale Mobilität bedeutet im wesentlichen einen Übergang von einem Regelungssystem zu einem anderen, … Weiterlesen

Segregation

hierunter versteht man einen räumlichen Sortierungsprozess der Bevölkerung nach der ethnischen Zugehörigkeit, der sozialen Lage oder Differenzen im Lebensstil. Man unterscheidet dabei zwischen einer freiwilligen und einer erzwungenen Segregation.

Schweigespirale

Die „Schweigespirale“ (nach Noelle-Neumann) beruht im Prinzip auf der natürlichen Isolationsangst und der quasi-statistischen Witterung der Menschen. Die Theorie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Menschen empfinden Isolationsfurcht und haben eine natürliche Scheu, von ihrer Umgebung zurückgewiesen zu werden. Sie beobachten deshalb das Verhalten ihrer Umwelt und registrieren aufmerksam, welche Meinungen und Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit … Weiterlesen

Säkularisierung

Oftmals begleitet von einem Modernisierungsprozess ist die Säkularisierung ein Prozess, in welchem sich die Menschen oder Institutionen  vermehrt mit weltlichen und weniger mit spirituellen Angelegenheiten befassen.

Religion

Der französische Klassiker der Soziologie, Emile Durkheim, beschreibt Religion als ein Ensemble von auf heilige Dinge bezogenen  Überzeugungen und Praktiken, welche die Individuen zu einer moralischen Gemeinschaft verbinden. Andere Soziologen bezeichnen die Religion als ein soziales System, welches vordringlich damit befasst ist, den Menschen Hoffnung auf künftigen Lohn zu machen und sie dadurch für Dinge … Weiterlesen

Re-Islamisierung

Die bisherigen Forderungen von westlichen Industrienationen nach Säkularisierung förderten eher die Re-Islamisierung. Re-Islamisierung ist als Abwehr zu verstehen gegen zu viel Durchdringung der eigenen Gesellschaft mit Fremden. In der Re-Islamisierung, die in vielen islamischen Staaten zu erkennen ist, zeigt sich einerseits die Angst vor einem kulturellen Identitätsverlust und andererseits die Reaktion einer Kultur, die nicht … Weiterlesen

quantitative Forschung

Die quantitative Forschung stützt sich vor allem auf statistische Datenanalysen. Empirische Sachverhalte werden dabei numerisch dargestellt, d. h. dass Eigenschaften von Objekten nach bestimmten Regeln in Zahlen ausgedrückt werden. Quantitative Methoden werden sinnvollerweise oft dann eingesetzt, wenn die Forschungsfrage relativ eng gefasst ist und ein bestimmtes Ausmaß an Grundwissen vorhanden ist. Als Datenerhebungsmethoden kommen u. … Weiterlesen

qualitative Forschung

Unter qualitativer Forschung versteht man die Erhebung von Daten, welche sich vor allem auf verbale Beschreibungen, Beobachtungen, Bilder, Tagebücher etc. stützen und die anschließende interpretative, hermeneutische, kategorien- oder theoriebildende Auswertung. Hierzu bedient sich die qualitative Forschung zahlreicher methodisch kontrollierter Verfahren wie z. B. der Grounded Theory, der qualitativen Inhaltsanalyse, der qualitativen Typenbildung, der objektiven Hermeneutik … Weiterlesen

Quetélet-Index

Der Quételet-Index – auch Body-Mass-Index (BMI) genannt –  ist die Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen. Der BMI stellt einen groben Richtwert dar, ist altersabhängig und wird nach folgender Formel berechnet: Gewicht in kg / Größe in m2  

Planetarische Zivilgesellschaft

Dieses Modell fußt auf verschiedenartigen Formen von sozialen Bewegungen. Nur durch einen Prozess einer globalen Zusammenarbeit auf Basis lokaler Initiativen kann der Mensch wieder als selbständiges Individuum existieren. Der Modellentwurf der planetarischen Zivilgesellschaft sei aber nicht nur wünschenswert im Sinne der Gleichberechtigung aller Menschen, sondern es sei schon so weit gekommen, dass Staaten, nach Habermas … Weiterlesen

Ökonomisierung der Bildung

Gegenwärtig geht es um die Selbstoptimierung von Humanressourcen nach dem Gebot unternehmerischer Profit-Logik. Bildung kann zynisch ausgedrückt auch als Ware deklariert werden. Die Ökonomisierung der Bildung charakterisiert Luise Gubitzer in drei Schlagwörtern: Vermarktlichung (Bildung wird als Ware betrachtet. Die Lernangebote werden dabei genau auf den Bedarf der Kundinnen bereitgestellt) Beschäftigungsfähigkeit (Die Zielsetzungen des Bildungssystems ergeben … Weiterlesen

Multikulturalismus

Ein Lebensmodell, welches die Interaktion zwischen Gruppen und ihr gleichberechtigtes Miteinander propagiert. Die Menschen sollen nach Wegen  zu gegenseitigem Verständnis und zur kulturellen Begegnung suchen. Nicht die Gleichheit, sondern der Respekt vor der Verschiedenheit steht im Mittelpunkt.

Modernisierung

Im Gegensatz zu traditionellen Gesellschaften zeichnen sich moderne Gesellschaften durch entsprechende funktionale Differenzierung aus. Modernisierung ist die Entwicklung von einfachen Agrargesellschaften zu komplexen Industriegesellschaften und bewirkt eine Versachlichung der Beziehungen verbunden mit einer steigenden Bedeutung von Rationalität. Verstädterung begleitetet diesen Prozess. Demokratische Verfassungen, welche BürgerInnen Rechte garantieren, bilden die politische Grundlage. Kennzeichnend ist für diese … Weiterlesen

Laizismus

Dies ist eine weltanschauliche Richtung, welche radikal die Trennung von Kirche und Staat fordert.

kulturvergleichende Forschung

Die Untersuchung anderer Kulturen gab es bereits in der Antike. Im 19. Jahrhundert erlebte diese Forschung – insbesondere mit den beginnenden Feldstudien – einen Aufschwung. Die Wahrnehmung einer fremden Kultur wird Bezugspunkt von Deutungen und ermöglicht Vergleiche mit der eigenen Kultur. Die kulturvergleichende Forschung untersucht soziale Gesetzmäßigkeiten verschiedener Gesellschaften. Im deutschen Sprachraum, wo die kulturvergleichende … Weiterlesen

Konflikt

Eine Richtung in der Soziologie vertritt die Auffassung, dass soziale Konflikte das gesellschaftliche Zusammenleben bestimmen und letztlich den sozialen Wandel unterstützen. Ralf Dahrendorf unterscheidet analytisch folgende Arten: Konflikte in und zwischen einzelnen Rollen, Konflikte innerhalb einzelner sozialer Gruppen, Konflikte zwischen organisierten und nicht organisierten Gruppierungen, die Teile oder aber die gesamte Gesellschaft erfassen. Konflikte benötigen … Weiterlesen

Kommunismus

Nach Karl Marx ist der Kommunismus das Stadium der wahren klassenlosen Gesellschaft, welche der totalitären Kontrolle durch den Staat nicht mehr bedarf.

Kognitive Dissonanz

Kognition ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff und bezieht sich auf die Informationsverarbeitung des Menschen. Kognitionen beinhalten, was Menschen über sich und ihre Umwelt durch Wahrnehmung, Lernprozesse und Erinnerung denken, und beeinflussen wiederum die Gefühle. Die meistens Menschen haben das Bedürfnis nach einem positiven Selbstbild, d.h. sich als vernünftig, moralisch etc. zu betrachten. Wenn ein Mensch … Weiterlesen

Kultur

„Kultur“ kann defniert werden als die Summe aller für die Mitglieder einer Gesellschaft geltenden Regelungen des inneren (Denkweise) und äußeren Verhaltens, also die Summe aller gesellschaftlichen Verhaltensmuster, Rollen und Institutionen. Eine Gesellschaft kann nur als Träger einer Kultur bezeichnet werden; sie hat oder besitzt eine Kultur.

Kastengesellschaft

In einer Kastengesellschaft gehört jedes Individuum einer Kaste an, niemand mehr als einer. Die Zugehörigkeit zu einer Kaste wird durch Geburt bestimmt und bleibt für das ganze Leben des Individuums erhalten.

Kapitalismus

Hierunter versteht man ein Wirtschaftssystem, welches auf dem Privateigentum basiert, vorwiegend Eigeninteresse und Profit als ökonomischen Anreiz hat, Gewinne  zum Zweck der Kapitalakkumulation reinvestiert und vom Konkurrenzdenken auf dem Arbeits-, Rohstoff- und Warenmarkt geleitet ist.

Internalisierung

ein Prozess, durch den gesellschaftliche Standards Teil der Persönlichkeitsstruktur werden.

Interkulturalität

Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels ist heute Interkulturalität ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft. Interkulturalität meint die Beziehung zwischen zumindest zwei Kulturen. Durch Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen entsteht das Interkulturelle (Zwischenkulturelle). Nur durch und im Austausch verschiedener Kulturen gelang es, Erfindungen und Entwicklungen weiterzugeben (Buchdruck, Computer).

Integration

Aufnahme als systemeigenes Element in die Sozialstruktur einer Gesellschaft.

Idealtyp

Hierunter wird ein „reiner Typ” verstanden, welcher durch Isolierung bestimmter Merkmale eines sozialen Sachverhalts gewonnen wird. Die Merkmale sind reine Definition und nicht unbedingt wünschenswerte Eigenschaften. (siehe auch: Max Weber – Idealtypen)

Historische Studien

Um unsere Gesellschaft mit all ihren Ausprägungen angemessen begreifen zu können, ist eine Analyse aus historischer Perspektive unerlässlich. Historische Studien untersuchen zurückliegende Ereignisse, Lebensformen oder langfristige Gesetzmäßigkeiten des sozialen Wandels.

Gesellschaft

Unter „Gesellschaft” versteht man die größte erkennbare Einheit von Personen, deren Handlungen bzw. Verhaltensweisen durch eine gemeinsame Kultur einheitlich sind. Die Gesellschaft ist die Wirklichkeit für den Menschen, von der er sich nur partiell distanzieren kann. Sie stellt für ihn das Koordinatensystem dar, in dem all seine Handlungen gemessen werden, in dem er sich relativ … Weiterlesen

geografische Mobilität

Im Falle der geografischen Mobilität (Pendler,Gastarbeiter, Landflucht, Verstädterung, politische Migration usw.) ändert sich mehr oder weniger radikal die gesamte soziale Umwelt der Person als Folge der Änderung des geografischen Standortes: der Mensch kommt in die Gültigkeitssphäre eines neuen Regelungssystems.

Geheimgesellschaften

Geheimnis und Geheimgesellschaften verweisen bis heute trotz Georg Simmels sozio-funktionalem Lob des Geheimnisses (Sociology of Secrecy and of Secret Societies 1906; Soziologie 1908) und Vilhelm Auberts Beiträgen zur Hidden Society (1965; ²1982) auf soziologisch Un(auf)geklärtes. Wohl gibt es das Stichwort Geheimgesellschaften in Werner Ziegenfuss´ opulentem HANDBUCH DER SOZIOLOGIE (1956) als allgemeinen Hinweis mit speziellen „Männerbund“-Verweisen. … Weiterlesen

Fundamentalismus

Eine Glaubensform, welche zur Rückkehr zu den religiösen Wurzeln (Fundamenten) auffordert. Nach Ansicht der Fundamentalisten sind in den modernen Gesellschaften  die religiösen Lehren und Prinzipien ausgehöhlt worden und es bedarf einer Neubesinnung/Rückbesinnung.

Fatalistischer Selbstmord

nach Durkheim ein Terminus für den Selbstmord, der durch die Erwartung einer unvermeidlich trostlosen Zukunft motiviert ist.

Experiment

Zahlreiche Wissenschaften bedienen sich des Experiments als Forschungsmethode. Es handelt sich dabei um eine Versuchsanordnung, in welcher die Probanden in eine speziell konstruierte Situation versetzt werden. Der Forscher kontrolliert dabei die Faktoren, welche eine mögliche Beziehung zwischen den fraglichen Variablen beeinflussen. Durch das Experiment erhält der Forscher zuverlässige Aussagen über Ursache-Wirkungs-Beziehungen und kann hieraus seine … Weiterlesen

ethnographische Forschung

Bei der ethnographischen Forschung handelt es sich um das Beobachten von Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung über einen längeren Zeitraum hinweg. In der Soziologie geht es dabei nicht nur um die Betrachtung einzelner Volksgruppen, sondern auch um die Beobachtung bestimmter Gruppen, z. B. die Bewohner eines Stadtteils, Jugendbanden, MitarbeiterInnen in einem Unternehmen, MigrantInnen usf.

Emotionale Intelligenz

Unter Emotionaler Intelligenz versteht man die Fähigkeit einer Person, sich auf ihre eigenen Emotionen und die Emotionen anderer einzustellen.