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Du hast nach "richard albrecht" gesucht. Diese Suche lieferte 12 Treffer.

Bumerangeffekt

Der Bumerangeffekt (BE) erinnert sprachlich an das zum Wurfort zurückkommende Wurfgerät Bumerang. Entsprechend drückt der BE in handlungswissenschaftlichen Feldern und Bereichen wie Wirtschaft und Werbung, Sozialpsychologie und Politik unerwünschte und typischerweise auch so ungeplante wie unbedachte Wirksamkeiten von eingeleiteten Maßnahmen aus, etwa die unerwartete Rückkehr exportierten Kapital als Kapitalimport (und importierte Preissteigerung). Sozialpsychologisch geht es … Weiterlesen

soziologischer Doppelaspekt

Methodischer Hinweis zum soziologischen Doppelaspekt von Richard Albrecht Der Schlußabschnitt von Theodor Geigers ausgreifendem, 1955 posthum veröffentlichten, Beitrag zur „gesellschaftlichen Fluktuation“[1] stand unter der Überschrift „Der soziologische Doppelaspekt“ und präsentierte vor allem das bipolare Begriffspaar der Antonyme oder Gegenbegriffe Anaskopie und Kataskopie. Damit gemeint sind, für sich gesehen, antagonistische soziologische Sichten auf und Erfahrungen von … Weiterlesen

Identitätsillusion

Der österreichische Fachphilosoph und sozialwissenschaftliche Systemtheoretiker Peter Heintel (*1940) erinnerte an die grundlegende Subjekt-Objekt-Problematik der Philosophie und betonte die Nichtidentität von Subjekt und Objekt; wobei Theodor W. Adorno Identität als „Urform von Ideologie“ galt und Ernst Bloch in der Sprache das „Vermittlungsobjekt zwischen Subjekt und Objekt“ sah. Heintel kritisiert/e einen alternativlos erscheinenden Status Quo mit … Weiterlesen

Handlungsgrenzen

Menschliche Handlungen sind „weder bloß unmittelbar-äußerlich ´bedingt´ noch Resultat bloß ´subjektiver´ Bedeutungsstiftungen, sondern in den Lebensbedingungen ´begründet´.“ (Holzkamp 1983: 348) Selbstbewußt-interessensbezogenes Handeln wird in der entwickelten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren ungleichen und konkurrenzbestimmten Lebensbedingungen sowohl grundsätzlich erschwert als auch tendenziell verunmöglicht. Diese Normierungsprozesse und ihre Regeln machen „die Einzelnen gesellschaftsfähig“ (Arendt 1981: 41). An Konformität … Weiterlesen

Emigration

Von Emigration spricht man, wenn jemand sein eigenes Land verlässt, um sich in einem anderen Land dauerhaft niederzulassen. „Jeder Intellektuelle in der Emigration, ohne alle Ausnahme, ist beschädigt und tut gut daran, es selber zu erkennen, wenn er nicht hinter den dicht geschlossenen Türen seiner Selbstachtung grausam darüber belehrt werden will. Er lebt in einer … Weiterlesen

Schwindelkapitalismus

Im dritten Band seines Hauptwerks „Das Kapital“ zum „Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion“ geht es Marx auch um den Prozeß der Imperialisierung: um die empirische Transformation vom unternehmerisch bestimmtem sozio-produktiven Industriekapitalismus in sozio-parasitären Schwindelkapitalismus. Das Verhältnis von Kapital, Zinsen und „zinstragendem“ Kapital beschreibt Marx dialektisch als „Aufhebung der kapitalistischen Produktionsweise innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise selbst“ und … Weiterlesen

Theatralische Kulissenkultur

Als politische Wissenschaftlerin hatte sich Hannah Arendt (1906-1975) auch politikgeschichtlich im Zusammenhang mit ihrer Deutung des Status gesellschaftlicher Paria(h)s mit Prominenz als medienvermittelter Bekanntheit und „Berühmtheit“ beschäftigt. Sie sah die Begründung in dem, was sie operettenhafte „theatralische Kulissenkultur“ der „Kulturberufe“ im allgemeinen und des „Theaterwesens“ im besonderen nannte und was später das „Starwesen“ Hollywoods ausmachen … Weiterlesen

Deprivation

In der sozialwissenschaftlichen Begriffssprache schließt Deprivation an das Bedeutungsfeld von Verlust, Mangel und Entbehrung an. Relative Deprivation meint seit den historisch-empirischen Studien von Runciman (1972) und Townsend (1979) zur Armut in Großbritannien nicht mehr traditionelle Formen von Armut und Verelendung, sondern zeitgenössische, Formen und Praxen ökonomisch begründeter kultureller Ausgrenzung und sozialer Ausschließung vom vorhandenen gesellschaftlichen … Weiterlesen

Eric Hobsbawm (1917-2012)

von Richard Albrecht Eric John Ernest Hobsbawm (1917-2012) war ein bedeutender marxistischer Historiker und Soziologe. Er starb heute, fünfundneunzigjährig, am 1. Oktober 2012 in London. Von Eric Hobwsbawm erschienen in den letzten Jahren drei deutschsprachige Bücher:Globalisierung, Demokratie und Terrorismus(Aus dem Englischen von Andreas Wirthenson. München: dtv, 2009, 176 p. [dtv premium]);Zwischenwelten und Übergangszeiten. Interventionen und … Weiterlesen

René König (1906-1992)

Der deutsche Soziologe René König zählte neben Helmut Schelsky und Theodor W. Adorno zu den einflussreichsten Vertretern der deutschen Soziologie der Nachkriegszeit. Sein populärstes und für die damalige Zeit bahnbrechendes Buch war das 1958 erschienene Fischer Lexikon Soziologie, welches bis Ende der 1970er Jahre rund 410.000mal verkauft wurde. Darüber hinaus machte König die französischen Klassiker … Weiterlesen

Geheimgesellschaften

Geheimnis und Geheimgesellschaften verweisen bis heute trotz Georg Simmels sozio-funktionalem Lob des Geheimnisses (Sociology of Secrecy and of Secret Societies 1906; Soziologie 1908) und Vilhelm Auberts Beiträgen zur Hidden Society (1965; ²1982) auf soziologisch Un(auf)geklärtes. Wohl gibt es das Stichwort Geheimgesellschaften in Werner Ziegenfuss´ opulentem HANDBUCH DER SOZIOLOGIE (1956) als allgemeinen Hinweis mit speziellen „Männerbund“-Verweisen. … Weiterlesen

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  Jean Ziegler: Ich glaube es wird einen Umsturz geben, Ernährungssouveränität, das Imperium der Schande Anthony Giddens: Interview  in Essen June 2009 after presenting his new book at the Mercator foundation. Albert Camus vs. Jean Paul Sartre (Dokumentation) Simone de Beauvoir & J.P.Sartre 1967   Theodor W. Adorno – Der Bürger als Revolutionär (Portrait 1/2) … Weiterlesen