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soziale Mobilität

lm Falle der sozialen Mobilität geschieht ein Positionswechsel, entweder horizontal (Änderung des Beziehungssystems auf derselben sozialen Bewertungsebene, z. b. durch Berufswechsel, wenn beide Berufe ein gleich hohes Prestige haben) oder vertikal (wenn dabei ein höherer oder niedrigerer Status erreicht wird). Auch die soziale Mobilität bedeutet im wesentlichen einen Übergang von einem Regelungssystem zu einem anderen, mit ähnlichen Konsequenzen, wie bei der geografischen Mobilität. Diese Mobilität kann unterschiedlich schnell, von einer sozialen Schicht zur anderen, nach oben oder nach unten erfolgen.

Mit dem Satz „Vom Tellerwäscher zum Millionär” wurde bereits im 19. Jahrhundert in den USA ein rascher sozialer Aufstieg beschrieben. Damit wird zumeist der Erfolg aufgrund individueller Leistung in Verbindung gebracht. In der Regel vollzieht sich Aufwärtsmobilität in kleinen Schritten von unten nach oben. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder von einfachen ArbeiterInnen meist nur VorarbeiterInnen werden und Kinder von LehrerInnen oftmals ProfessorInnen.

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Über bjh

Das Fachmagazin soziologie heute erscheint seit Oktober 2008 zweimonatlich, widmet sich aktuellen soziologischen Themen und bereitet diese allgemein verständlich auf. Als dzt. größtes soziologisches Fachmagazin im deutschsprachigen Raum ist es dem Herausgeber ein Anliegen, den Kontakt mit Nachbardisziplinen zu pflegen und Vernetzungen zu fördern. Näheres unter: www.soziologie-heute.at

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